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Auszeichnung für Umweltschützer
Stockholm. Den Alternativen Nobelpreis teilen sich in diesem Jahr
Umweltschützer aus Nigeria und Brasilien sowie eine
nepalesische Hilfsorganisation und Ärzte in Israel. Die in
Stockholm ansässige Stiftung für den sogenannten
»Right Livelihood Award« erklärte am Donnerstag,
die Preisträger hätten sich in beispielhafter Weise
für einen Wandel »von unten« eingesetzt. Sie
teilen sich ein Preisgeld von 200000 Euro. Der Nigerianer Nnimmo
Bassey erhält den Preis für sein Engagement gegen die
durch die Erdölförderung verursachte
Umweltzerstörung. Der brasilianische Bischof Erwin
Kräutler wird für seine Verteidigung der Rechte der
indigenen Völker geehrt. Weitere Preisträger sind die
nepalesische Hilfsorganisation SAPPROS und die israelische
Ärztevereinigung »Physicians for Human
Rights«.
Der Alternative Nobelpreis wird seit 1980 verliehen. Er soll diejenigen unterstützen, die »praktische Antworten« auf die drängendsten Herausforderungen der Gegenwart geben. Überreicht werden die Preise am 6. Dezember im schwedischen Parlament. (AFP/jW)
Der Alternative Nobelpreis wird seit 1980 verliehen. Er soll diejenigen unterstützen, die »praktische Antworten« auf die drängendsten Herausforderungen der Gegenwart geben. Überreicht werden die Preise am 6. Dezember im schwedischen Parlament. (AFP/jW)
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