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Irak: US-Truppen kämpfen weiter
Falludscha. Trotz des offiziellen Endes ihres Kampfeinsatzes im
Irak bleiben US-Soldaten in die Kämpfe mit Aufständischen
verwickelt. Nach Angaben irakischer Vertreter wurden am Mittwoch
bei einem gemeinsamen Einsatz von US- und irakischen Soldaten gegen
Aufständische im zentralirakischen Falludscha mehrere
Zivilisten und Soldaten getötet. In der Nähe von Mossul
im Norden starben bei einem Anschlag neun irakische Soldaten. Laut
dem Polizeichef der Provinz Anbar, Hussein Al-Karchi, wurden bei
dem gemeinsamen Einsatz in der früheren Hochburg sunnitischer
Aufständischer mindestens sieben Zivilisten und zwei irakische
Soldaten getötet. Bei der Razzia gegen
»Terroristen« sei es zu schweren Feuergefechten
gekommen, mehrere Zivilisten seien in das Kreuzfeuer geraten, sagte
er. Gegen wen genau sich der Einsatz richtete, blieb offen. Der
Polizeichef von Falludscha sowie der Behördensprecher von
Falludscha berichteten von acht getöteten Zivilisten, darunter
zwei Frauen und zwei Kinder. Insgesamt seien fünf Häuser
im Viertel Dschubail durchsucht worden. Die US-Armee
bestätigte einen »Zwischenfall«, behauptete
allerdings, es sei nur ein Mensch getötet worden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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