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10.09.2010
- → Inland
Schaar kritisiert Sicherheitsgesetze
Berlin. Neun Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September
2001 in den USA fordert der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter
Schaar eine Überprüfung der seither verschärften
deutschen Sicherheitsgesetze. Es sei »an der Zeit, die seit
2001 eingeführten Befugnisse einer ergebnisoffenen,
unabhängigen wissenschaftlichen Überprüfung zu
unterziehen«, erklärte Schaar am Donnerstag in Berlin.
Polizei und Nachrichtendienste seien zunehmend weit im Vorfeld der
Gefahrenabwehr tätig und erhöben dabei anlaßlos und
oft sogar massenhaft personenbezogene Daten unbescholtener
Bürger.
Als Reaktion auf die Anschläge waren in Deutschland 2002 und 2006 die Befugnisse der Nachrichtendienste erweitert worden. Im März 2007 wurde die gemeinsame Anti-Terror-Datei von Polizei und Nachrichtendiensten eingeführt, das Bundeskriminalamt erhielt mehr Möglichkeiten zur Überwachung von Wohnraum und Telekommunikation. (AFP/jW)
Als Reaktion auf die Anschläge waren in Deutschland 2002 und 2006 die Befugnisse der Nachrichtendienste erweitert worden. Im März 2007 wurde die gemeinsame Anti-Terror-Datei von Polizei und Nachrichtendiensten eingeführt, das Bundeskriminalamt erhielt mehr Möglichkeiten zur Überwachung von Wohnraum und Telekommunikation. (AFP/jW)
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