-
26.08.2010
- → Inland
Sarrazin Beitritt zur NPD empfohlen
Berlin. Der Zentralrat der Juden hat dem Bundesbankvorstand Thilo
Sarrazin angesichts seiner neuen Äußerungen über
Ausländer und ihr Integrationsverhalten in Deutschland
empfohlen, von der SPD zur NPD zu wechseln. Der
Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer,
begrüßte am Mittwoch in Handelsblatt online, daß
sich SPD-Chef Sigmar Gabriel unverzüglich von Sarrazin und
seinen »Rassentheorien« distanziert habe.
Sarrazin fordert seit langem in Interviews und jetzt auch in einem Buch einen höheren Integrationsdruck auf muslimische Einwanderer. Kramer sagte, jede weitere Beschäftigung mit ihm und seinen abwegigen Aussagen wären eine »unverhältnismäßige Aufwertung« seiner Person.
(apn/jW)
Sarrazin fordert seit langem in Interviews und jetzt auch in einem Buch einen höheren Integrationsdruck auf muslimische Einwanderer. Kramer sagte, jede weitere Beschäftigung mit ihm und seinen abwegigen Aussagen wären eine »unverhältnismäßige Aufwertung« seiner Person.
(apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland