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Verbände fordern Energieeffizienz


Berlin. Die Bundesregierung muß nach Ansicht von Umwelt- und Verbraucherschützern in ihrem Energiekonzept stärker auf eine effizientere Nutzung von Energie setzen. Statt Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke müßten Energieeinsparungen der Kern eines zukunftsfähigen Konzepts sein,


erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Umweltschutzorganisation BUND, Klaus Brunsmeier, am Dienstag in Berlin. Das stärkere Fördern von Energieeffizienz könne die Energiekosten für Wirtschaft und Verbraucher deutlich senken und etwa 850000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, erklärten die Verbände.

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Die Verbände forderten die Bundesregierung auf, die angekündigte Milliardenkürzung bei der energetischen Gebäudesanierung zurückzunehmen. Insgesamt könnten im Strom- und Gebäudesektor durch die effizientere Nutzung von Energie bis zum Jahr 2020 jährlich rund 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. An dem Appell beteiligten sich neben dem BUND auch der Deutsche Naturschutzring, der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Deutsche Mieterbund, die IG Metall und die IG Bauen-Agrar-Umwelt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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