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25.08.2010
- → Sport
Fußball-Randspalte
Rückzug
Accra. Stephen Appiah wird künftig nicht mehr für die Nationalmannschaft von Ghana spielen. Der 29jährige, der zur Zeit beim italienischen Erstligisten AC Cesena unter Vertrag steht, erzielte in 68 Einsätzen für Ghana 17 Tore. Bei der WM war Appiah mit Ghana bis ins Viertelfinale vorgedrungen. (sid/jW)Mal hören
Frankfurt/Main. Bundestrainer Joachim Löw erwägt für die ersten beiden Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft Anfang September offenbar eine Nominierung von Michael Ballack. Er werde in dieser Woche mit Ballack reden und mal hören, wie er sich fühlt, sagte Löw der Bild-Zeitung. (sid/jW)Aus dem Leben eines Schweinsteigers
Berlin. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Sebastian Schweinsteiger trotz vielfältiger Begegnungen noch nicht per Du: »Ich sage ›Sie‹ und ›Frau Merkel‹«, beichtete er 11 Freunde. »Allerdings kam sie nach dem Spiel gegen Argentinien lustigerweise ohne Ankündigung in unsere Kabine. Wir standen alle oben ohne da, ich konnte gerade noch ein Handtuch ummachen, plötzlich stand sie da. Sie hat sich eine Bierflasche genommen, ist zu mir gekommen, hat mit mir angestoßen und mich umarmt.« (sid/jW)Es reicht
Madrid. Sportdirektor Jorge Valdano hat die Einkaufstour des spanischen Rekordmeisters Real Madrid für beendet erklärt. »Es wir keine weiteren Transfers geben, und es wird damit auch kein Stürmer mehr kommen«, sagte der Argentinier dem spanischen Radiosender Onda Cero. Nach dem Abschied von Raul zu Schalke 04 haben die »Königlichen« derzeit nur zwei echte Stürmer im Aufgebot. (sid/jW)1860 stottert
München. Zweitligist 1860 München muß über drei Millionen Euro Schulden beim großen Lokalrivalen Bayern München abstottern. Diese Summe bestätigte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge dem Münchner Merkur. Das Geld war im Rahmen des Streits um die Catering-Zahlungen in der Allianz-Arena aufgelaufen. (sid/jW)Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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