Zum Inhalt der Seite

Erakat: Israel muß Siedlungsbau stoppen

Ramallah. Zehn Tage vor der geplanten Wiederaufnahme der direkten Nahost-Friedensgespräche hat der palästinensische Chefunterhändler Sajeb Erakat Israel erneut vor einem weiteren Siedlungsbau gewarnt. Die israelische Regierung müsse sich zwischen Siedlungsbau und Frieden entscheiden, beides gleichzeitig könne es nicht geben, sagte Erakat am Montag in Ramallah im Westjordanland. Er erklärte zugleich, sollte der am 26. September auslaufende Teilstopp für den Siedlungsbau in den Palästinensergebieten nicht verlängert werden, bedeute dies das Ende der Friedensgespräche. Für die vor wenigen Tagen vereinbarten ersten direkten Gespräche seit fast zwei Jahren sollen sich der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas Anfang September in Washington unter anderem mit US-Präsident Barack Obama treffen. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2010, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!