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Geisel im Maghreb ermordet

Paris. Eine Al-Qaida-Gruppierung in Nordafrika hat eine französische Geisel getötet. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sprach am Montag in Paris von einer »barbarischen Tat« und sicherte eine Bestrafung der Verantwortlichen zu. Die Untergruppe des internationalen Netzwerks im islamischen Maghreb (Aqmi), hatte zuvor die Hinrichtung des 78jährigen Michel Germaneau aus Rache für die Tötung von sechs Kameraden bekanntgegeben. Germaneau war im April im Niger entführt worden, als er dort für einen humanitären Einsatz unterwegs war.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2010, Seite 6, Ausland

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