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Somalier im eigenen Land gefangen

Genf. Auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Somalia sind die Menschen dort in ihrem eigenen Land gefangen. Ein Sprecher des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge, Adrian Edwards, erklärte am Freitag in Genf, dies sei der Grund für die zurückgegangenen Flüchtlingszahlen in den Nachbarländern, obwohl sich die Sicherheitslage in Somalia verschlechtert habe. Kontrollen der Milizen und fehlende Transportmöglichkeiten machten einen Grenzübertritt schwierig. Insgesamt zählte das UNHCR fast 600000 somalische Flüchtlinge in den Nachbarländern, in Somaalia selbst gelten rund 1,4 Millionen Menschen als vertrieben. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2010, Seite 2, Ausland

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