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Opel-Chef hofft auf »schwarze Null«

Rüsselsheim. Der angeschlagene Autobauer Opel will im nächsten Jahr wieder die Gewinnzone ansteuern. Geschäftsführer Nick Reilly sagte am Montag in Rüsselsheim: »Wir wollen 2011 den Break Even schaffen.« Die Absage der Bundesregierung an Staatsbürgschaften für Opel werde daran nichts ändern, betonte Reilly weiter. Der Manager war am Mittag kurz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengetroffen, die zu einer Konferenz der Fraktionschefs von CDU und CSU im Opel-Werk nach Rüsselsheim gekommen war. Merkel sagte, sie hoffe, daß nach der schwierigen Zeit für Opel das Unternehmen nun eine gute Entwicklung im Schoße seiner Muttergesellschaft General Motors nehme. Offenbar werde »die Freude und Kraft, mit der die Mitarbeiter dabei sind, beim Mutterkonzern gut gewürdigt«. Die Pläne für Opel basierten auf einer »langsamen Erholung«, sagte Reilly. Da der deutsche Markt in einer Depression sei, setze Opel verstärkt auf den Export. Gute Chancen sehe er in China, Australien und Chile.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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