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Präsidentschaftswahl in Guinea

Conakry. Erstmals seit der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1958 haben die Einwohner des westafrikanischen Landes Guinea in freien Wahlen ihren Präsidenten bestimmt. Vier Millionen Wähler waren am Sonntag zur Stimmabgabe aufgerufen. Der Wahlkampf der 24 Kandidaten, unter ihnen eine Frau, war relativ friedlich verlaufen. Armeeangehörige oder Mitglieder der Übergangsregierung traten nicht an. Im September 2009 hatte die blutige Niederschlagung einer Oppositionskundgebung in der Hauptstadt Conakry international Entsetzen ausgelöst. Mindestens 156 Oppositionelle waren dabei in einem Stadion getötet worden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2010, Seite 2, Ausland

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