Zum Inhalt der Seite

Venezuela: Keine Angriffe auf Juden

Caracas. Venezuelas Außenminister Nicolás Maduro hat am Wochenende Beschuldigungen der israelischen Regierung zurückgewiesen, wonach es in dem südamerikanischen Land Pläne zum Angriff auf jüdische Einrichtungen gäbe. »Die bolivarische Regierung pflegt respektvolle Beziehungen mit allen Religionen«, unterstrich der Diplomat. Die Äußerungen Tel Avivs seien »provokativ und verantwortungslos«. Zuvor hatte die für Lateinamerika zuständige Direktorin im israelischen Außenministerium, Dorit Shavit, behauptet, Caracas ermögliche der libanesischen Hisbollah-Miliz den Zugang zur Region, um dort Attentate auf jüdische Ziele zu begehen.

(PL/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2010, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!