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Brandenburg läßt Genmais vernichten

Potsdam. Der in Brandenburg ausgebrachte gentechnisch verunreinigte Mais muß untergepflügt werden. Das ordnete Umweltministerin Anita Tack (Linke) am Freitag an. In Brandenburg wurden bisher drei Betriebe ermittelt, die unwissentlich mit einer in der EU nicht zugelassenen Genmaissorte kontaminiertes Saatgut ausgebracht hatten. Für die entstandenen Schäden müsse der Hersteller des Saatguts aufkommen, forderte die Ministerin.

Der kontaminierte Mais des Unternehmens Pioneer aus Buxtehude (Niedersachsen) wurde auf rund 2000 Hektar in fünf Bundesländern ausgesät, neben Brandenburg auch in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern. Daß das niedersächsische Agrarministerium bereits im März von der Kontamination wußte, darüber aber nicht informiert hatte, war am vergangenen Wochenende von der Umweltorganisation Greenpeace öffentlich gemacht worden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2010, Seite 4, Inland

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