-
07.06.2010
- → Inland
Umweltskandal in Niedersachsen
Hannover. In Niedersachsen sind offenbar größere
Agrarflächen durch eine in Europa nicht zugelassene
Genmaissorte kontaminiert worden. Wie der Rundfunksender NDR 1
Niedersachsen am Sonntag berichtete, hatte ein Labor des
niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums bereits Mitte
Februar Verunreinigungen von Saatgut mit dem Genmais NK603
festgestellt. Doch erst zwei Monate später sei das
Umweltministerium informiert worden, das für die Warnung der
Landwirte zuständig sei. Für die Bauern, die
unwissentlich kontaminierte Maispflanzen aussäten, könnte
der Schaden dem Bericht zufolge mehrere Millionen Euro betragen.
Die Umweltorganisation Greenpeace bezeichnete den Vorgang als
bisher größten Gentechnik-Saatgutskandal in
Deutschland.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland