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Umweltskandal in Niedersachsen

Hannover. In Niedersachsen sind offenbar größere Agrarflächen durch eine in Europa nicht zugelassene Genmaissorte kontaminiert worden. Wie der Rundfunksender NDR 1 Niedersachsen am Sonntag berichtete, hatte ein Labor des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums bereits Mitte Februar Verunreinigungen von Saatgut mit dem Genmais NK603 festgestellt. Doch erst zwei Monate später sei das Umweltministerium informiert worden, das für die Warnung der Landwirte zuständig sei. Für die Bauern, die unwissentlich kontaminierte Maispflanzen aussäten, könnte der Schaden dem Bericht zufolge mehrere Millionen Euro betragen. Die Umweltorganisation Greenpeace bezeichnete den Vorgang als bisher größten Gentechnik-Saatgutskandal in Deutschland.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2010, Seite 1, Inland

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