-
07.06.2010
- → Inland
Hausinterner Krach bei der CSU
München/Hamburg. Die Vorschläge von
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)
für eine Reform der Wehrpflicht haben einen parteiinternen
Streit in der CSU ausgelöst. Parteichef Horst Seehofer wies
Guttenbergs Ideen zurück. Die CSU werde an der sechsmonatigen
Wehrpflicht festhalten, sagte Seehofer dem Nachrichtenmagazin Der
Spiegel. Auch der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen
Landtag, Georg Schmid, sprach sich dagegen aus.
Guttenberg will offenbar angesichts der Sparzwänge die Truppe in den nächsten Jahren drastisch verkleinern. Zudem ist von einer Aussetzung der Wehrpflicht die Rede. »Wir können nicht alle paar Monate unsere politischen Entscheidungen verändern«, sagte Seehofer.
(ddp/jW)
Guttenberg will offenbar angesichts der Sparzwänge die Truppe in den nächsten Jahren drastisch verkleinern. Zudem ist von einer Aussetzung der Wehrpflicht die Rede. »Wir können nicht alle paar Monate unsere politischen Entscheidungen verändern«, sagte Seehofer.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland