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05.06.2010
- → Aktion
Unser Team
jW-Leserinnen und Leser im Einsatz für die Fußballrevolution
Als Aufkleber im Format A 7 und als A-2-Plakat erhältlich:
Die ersten beiden Mitglieder der jW-Mannschaft
Foto:
Weil Aktionsbüro und Gestaltungsabteilung der jungen
Welt einfach nicht ausgelastet sind, haben sie für die
wenigen Tage zwischen NRW-Tour und Ostsee-Törn mal rasch noch
die Rote-Karten-Kampagne entwickelt. Aufbauen konnten die
Kolleginnen und Kollegen da auf unsere rote Karte mit Karl Marx,
die schon bei der letzten Europameisterschaft dem
klassenbewußten Fußballfan die Möglichkeit gab,
public viewing und knallharte Agitation zu verbinden: Überall
kann man unsere Aufkleber und Plakate plazieren; an manchen Orten
darf man das sowieso und ansonsten wird natürlich vorher
gefragt. Unsere kleine Serie mit gefährlichen
Fußballspielern wird nun fortgeführt mit einem Keeper
der Spitzenklasse: W.I. Lenin von Dynamo Moskau geht für das
jW-Team ins Tor. Gemeinsam mit dem erstklassigen Trierer
Stürmer K. Marx reicht das schon, um fast jeden Gegner
plattzumachen, und trotzdem werden wir zu den nächsten
fünf Europameisterschaften und vier Weltmeisterschaften
jeweils eine zusätzliche Karte entwickeln, bis unser Team
komplett ist. Spätestens dann ist die Welt reif für die
Fußballrevolution.
Aber schon nichtrevolutionäre Zeiten müssen gründlich genutzt werden. Bestellen Sie sich deshalb die entsprechenden Aktionspakete und bereiten Sie ihre Umgebung auf bevorstehende Entwicklungen vor. Keine Schule, kein Spind, kein Uni-Klo und keine public-viewing-Kneipe ohne unsere Aufkleber!
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Übrigens kann man die Kleberei auch mit einer jW-Verteilaktion verbinden. Dafür bestellen Sie einfach die notwendigen Ausgaben der jungen Welt beim Aktionsbüro oder nutzen den normalen Bestellcoupon für Aktionen. Mit diesen Aktivitäten tragen wir dazu bei, daß vor lauter Fußballerei nicht völlig vergessen wird, daß die Regierung gerade mal wieder im Windschatten des nationalen Besäufnisses grausamen Sozialabbau betreibt. Und Sie haben einen guten Vorwand, trotz Ihres klaren Bewußtseins aktiv an der WM teilzunehmen. Natürlich im subversiven Einsatz für die Weltrevolution!
Aktionsbüro
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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