-
03.06.2010
- → Ausland
Kuba: Gefangene in Heimatregion verlegt
Havanna. Nach Vermittlungsbemühungen der katholischen Kirche
hat Kuba am Dienstag abend (Ortszeit) sechs Gefangene in
Strafanstalten ihrer Heimatprovinzen verlegt. Das teilte das
Erzbistum Havanna in einer Presseerklärung mit, die von den
kubanischen Medien kommentarlos verbreitet wurde. Die Inhaftierten
gehören zu den Personen, die von westlichen Medien als
»politische Gefangene« bezeichnet werden. Die
Maßnahme der Behörden wird auf ein Treffen des
kubanischen Präsidenten Raúl Castro mit zwei
hochrangigen Vertretern der katholischen Kirche am 19. Mai
zurückgeführt.
(PL/AFP/jW)
(PL/AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
