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Kuba: Gefangene in Heimatregion verlegt

Havanna. Nach Vermittlungsbemühungen der katholischen Kirche hat Kuba am Dienstag abend (Ortszeit) sechs Gefangene in Strafanstalten ihrer Heimatprovinzen verlegt. Das teilte das Erzbistum Havanna in einer Presseerklärung mit, die von den kubanischen Medien kommentarlos verbreitet wurde. Die Inhaftierten gehören zu den Personen, die von westlichen Medien als »politische Gefangene« bezeichnet werden. Die Maßnahme der Behörden wird auf ein Treffen des kubanischen Präsidenten Raúl Castro mit zwei hochrangigen Vertretern der katholischen Kirche am 19. Mai zurückgeführt.

(PL/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2010, Seite 6, Ausland

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