28.05.2010
Weiße Ware
Kreuzberger Notizen
Von Eike Stedefeldt
Wenn Spülhände das letzte sind, was sich eine gepflegte
Tunte im Armutsbezirk leisten kann, so ist das vorletzte ein
Geschirrspüler. Also hieß es notgedrungen von diesem
feuchten Traum Abstand zu nehmen, getreu dem Motto: Sie baden
gerade ihre Hände drin. – Ein unhaltbarer Zustand.
Zusehens wird auch in Kreuzberg immer sichtbarer, wie erfinderisch
Not macht und dem Gedächtnis nachhilft: Man erinnert sich
allen möglichen Tands oder längst vergessener
Erbstücke...
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