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Thüringen beschließt Bürgschaft für Opel

Erfurt. Die thüringische Landesregierung hat am Dienstag Staatshilfen für den angeschlagenen Autobauer Opel auf den Weg gebracht. Wie ein Sprecher des Landeswirtschaftsministeriums erklärte, beschloß das Kabinett am Vormittag eine Kreditbürgschaft im Volumen von 27,2 Millionen Euro. Voraussetzung für die Freigabe ist, daß neben Thüringen auch andere Länder mit Opel-Standorten und der Bund insgesamt einen Kreditbetrag von 1,1 Milliarden Euro garantieren. Thüringen steuert 2,47 Prozent der Bürgschaften bei. Das Handelsblatt (Dienstagausgabe) hatte berichtet, daß sich am Dienstag auch Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für Staatshilfen entscheiden wollten. Lediglich Hessen halte sich zurück. Zudem wollte sich am gleichen Tag der »Lenkungsrat Unternehmensfinanzierung« des sogenannten Deutschlandfonds treffen und über das öffentliche Hilfspaket für Opel beraten. Eine Entscheidung fällt Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zufolge frühestens in einigen Tagen.

(AFP/ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2010, Seite 4, Inland

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