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26.05.2010
- → Inland
Thüringen beschließt Bürgschaft für Opel
Erfurt. Die thüringische Landesregierung hat am Dienstag
Staatshilfen für den angeschlagenen Autobauer Opel auf den Weg
gebracht. Wie ein Sprecher des Landeswirtschaftsministeriums
erklärte, beschloß das Kabinett am Vormittag eine
Kreditbürgschaft im Volumen von 27,2 Millionen Euro.
Voraussetzung für die Freigabe ist, daß neben
Thüringen auch andere Länder mit Opel-Standorten und der
Bund insgesamt einen Kreditbetrag von 1,1 Milliarden Euro
garantieren. Thüringen steuert 2,47 Prozent der
Bürgschaften bei. Das Handelsblatt (Dienstagausgabe) hatte
berichtet, daß sich am Dienstag auch Nordrhein-Westfalen und
Rheinland-Pfalz für Staatshilfen entscheiden wollten.
Lediglich Hessen halte sich zurück. Zudem wollte sich am
gleichen Tag der »Lenkungsrat Unternehmensfinanzierung«
des sogenannten Deutschlandfonds treffen und über das
öffentliche Hilfspaket für Opel beraten. Eine
Entscheidung fällt Bundeswirtschaftsminister Rainer
Brüderle (FDP) zufolge frühestens in einigen Tagen.
(AFP/ddp/jW)
(AFP/ddp/jW)
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