-
12.05.2010
- → Inland
Neonaziüberfall in Sachsen
Geithain. Am vergangenen Freitag wurde im sächsischen Geithain
ein 15jähriger Jugendlicher von einem Neonazi überfallen
und schwer verletzt. Das teilte Juliane Nagel, Mitglied im
Landesvorstand der Linkspartei in Sachsen, am Dienstag mit. Demnach
mußte das Opfer, das zur linken Szene gehört, in einem
Krankenhaus operiert werden. Das zwischen Leipzig und Chemnitz
gelegene Geithain stehe in letzter Zeit immer wieder im Fokus der
Neonazis. So existiere seit drei Jahren das rechte Internetnetzwerk
»Freies Netz Borna-Geithain; im Juni 2009 sei der Betreiber,
Manuel Tripp, für die NPD in den Stadtrat eingezogen,
erklärte Nagel. Seitdem komme es immer wieder zu
Einschüchterungsversuchen der Neonazis, so die Politikerin.
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland