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Milde Strafen für Neonazis

Berlin. Drei mutmaßliche Mitglieder des verbotenen rechten Jugendverbands »Heimattreue Deutsche Jugend« (HDJ) sind am Dienstag unter anderem wegen Volksverhetzung vom Berliner Landgericht zu Geld- bzw. Bewährungsstrafen verurteilt worden. Die Angeklagten hatten die Vorwürfe im wesentlichen eingeräumt. Einer der Beschuldigten wurde zu einem Jahr und fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil er 2008 während eines sogenannten Pimpfenlagers in Mecklenburg-Vorpommern mit Kindern Masken mit Hakenkreuzen gebastelt hatte. Die beiden Mitangeklagten sollen im Januar 2007 in Niedersachsen eine Veranstaltung organisiert haben, während der eine »Rasseschulung« angeboten wurde, an der auch Minderjährige teilnahmen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.05.2010, Seite 2, Inland

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