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Griebnitzsee-Ufer bleibt weiter dicht

Potsdam. Das Bürgerbegehren »Freies Ufer Griebnitzsee« ist gescheitert. 3585 der insgesamt 14506 eingereichten Stimmen seien ungültig, sagte eine Sprecherin der Stadt Potsdam am Dienstag. Teilweise hätten Angaben gefehlt und Unterschriften seien doppelt aufgetaucht. Außerdem hätten unberechtigterweise auch Berliner unterschrieben. Die notwendigen zehn Prozent der 127 245 Wahlberechtigten in Potsdam wurden somit nicht erreicht. Mit dem Begehren wollte die Initiative Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) dazu auffordern, dafür zu sorgen, daß der Uferweg an dem See begehbar bleibe. Hintergrund ist ein Streit zwischen Anwohnern einiger Ufergrundstücke und der Stadt um den ehemaligen Postenweg der DDR-Grenztruppen. Private Anrainer hatten den Weg vor mehr als einem Jahr gesperrt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.05.2010, Seite 4, Inland

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