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Die am Mittwoch abend eröffnete Leipziger Buchmesse erlebt trotz der Wirtschaftskrise (und der seit Jahren vielbeschworenen Lesekrise, v.a. unter jungen Menschen) keine Einbrüche bei den Ausstellerzahlen, wie Buchmessen-Direktor Oliver Zille bekanntgab. Bis zum 21.März präsentieren sich rund 2100 Aussteller aus 39 Ländern, ungefähr so viele wie im letzten Jahr. Zusätzlich stünden beim diesjährigen »Lesefest Leipzig liest« über 2000 Veranstaltungen mit rund 1500 Autoren und mehr als 300 Veranstaltungsorten in der Leipziger Innenstadt sowie auf dem Messegelände auf dem Programm. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2010, Seite 13, Feuilleton

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