-
13.03.2010
- → Ausland
Italien: Streiks gegen Regierungspolitik
Rom. Zehntausende Beschäftigte im Nah- und Fernverkehr
Italiens streikten am Freitag. Unter anderem hatte die CGIL, der
größte Gewerkschaftsverband des Landes, die Eisenbahner,
das Flug- und Bodenpersonal aller Fluggesellschaften und die
Arbeiter im öffentlichen Nahverkehr zu mehrstündigen
Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die CGIL verlangt eine
Rücknahme von Steuererhöhungen auf Gehälter und
Renten. In mehreren Städten kam es zu Protestkundgebungen und
Demonstrationen. CGIL-Chef Guglielmo Epifani forderte in Padua von
der Regierung Berlusconi einen Bonus von 500 Euro für alle
Arbeiter und Rentner. »Diese Summe entspricht dem Geld, das
die Italiener in den letzten zwei Jahren an zusätzlichen
Steuern zahlen mußten«, so Epifani. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland