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Italien: Streiks gegen Regierungspolitik

Rom. Zehntausende Beschäftigte im Nah- und Fernverkehr Italiens streikten am Freitag. Unter anderem hatte die CGIL, der größte Gewerkschaftsverband des Landes, die Eisenbahner, das Flug- und Bodenpersonal aller Fluggesellschaften und die Arbeiter im öffentlichen Nahverkehr zu mehrstündigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die CGIL verlangt eine Rücknahme von Steuererhöhungen auf Gehälter und Renten. In mehreren Städten kam es zu Protestkundgebungen und Demonstrationen. CGIL-Chef Guglielmo Epifani forderte in Padua von der Regierung Berlusconi einen Bonus von 500 Euro für alle Arbeiter und Rentner. »Diese Summe entspricht dem Geld, das die Italiener in den letzten zwei Jahren an zusätzlichen Steuern zahlen mußten«, so Epifani. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2010, Seite 2, Ausland

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