-
13.03.2010
- → Ausland
Suu Kyi verurteilt neue Wahlgesetze
Rangun. Die myanmarische Oppositionsführerin Aung Sang Suu Kyi
hat die von der Militärregierung in den vergangenen Tagen
veröffentlichten Wahlgesetze als ungerecht und repressiv
bezeichnet. Sie rufe die Menschen und die demokratischen
Kräfte zu einem einheitlichen und resoluten Vorgehen auf,
erklärte Parteisprecher Nyan Win nach einem Treffen mit der
64jährigen am Donnerstag. Suu Kyis Partei Nationale Liga
für Demokratie (NDL) hat bislang nicht entschieden, ob sie an
der Parlamentswahl teilnimmt. Die von der Junta erlassenen Regeln
entziehen das passive Wahlrecht allen Personen, die
rechtskräftig verurteilt worden sind.
(apn/jW)
(apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland