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Bossnapping bei Siemens beendet

Berlin/Paris. Die Proteste gegen die Schließung eines Siemens-Werks in Frankreich haben teilweise Erfolg gezeigt. Der Konzern einigte sich mit den Beschäftigten auf einen So­zialplan, wie Personalvorstand Siegfried Russwurm dem Berliner Tagesspiegel (Sonnabendausgabe) sagte. Allerdings hält Siemens an dem Vorhaben fest, zwei Standorte zusammenzulegen. In dem betroffenen Werk in Saint-Chamond hatten Mitarbeiter Anfang März zwei leitende Angestellte 26 Stunden lang festgehalten (»Bossnapping«), um Druck in den Verhandlungen zu machen.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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