Zum Inhalt der Seite

SPD: Zurück zur Vermögenssteuer

Osnabrück. SPD-Fraktionsvize im Bundestag, Joachim Poß, hat die Widereinführung der Vermögenssteuer als alternativlos bezeichnet. Der Neuen Osnabrücker Zeitung (Montagausgabe) sagte der Finanzexperte, der Staat müsse neue Quellen erschließen, weil es auf allen Ebenen finanziell klemmt. »An der Wiedererhebung der Vermögenssteuer führt kein Weg vorbei.« Der Bundesfinanzminister sei gut beraten, hierzu vorliegende Überlegungen und Analysen zu prüfen. Poß erarbeitet im Auftrag des SPD-Parteivorstands ein Steuer- und Abgabenreformkonzept. Am heutigen Dienstag wird erstmals die 30köpfige Projektgruppe zusammenkommen, die bis September 2010 erste Ergebnisse vorlegen soll. Poß forderte die Unions-Spitze außerdem auf, bei Steuerbetrügern die Möglichkeiten zur Strafbefreiung abzuschaffen. Dies hatte auch der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) verlangt.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2010, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!