Zum Inhalt der Seite

Moskau sieht sich von NATO bedroht

Moskau. Rußland sieht in der NATO und ihrer Ausdehnung nach Osteuropa eine »ernsthafte Bedrohung«. Mehrere Nachrichtenagenturen zitierten den Sekretär des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew, am Dienstag mit den Worten: »Wir haben starke Zweifel daran, daß unsere Lage mit der Erweiterung der NATO sicherer sein wird«. Patruschew warf der NATO vor, mit der Bewaffnung Georgiens 2008 den späteren Angriff gegen die abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien vorbereitet zu haben. Die russische Führung hatte vergangene Woche in einer neuen Militärdoktrin die NATO-Osterweiterung bis vor die Grenzen Rußlands als eine der größten Bedrohungen für die Sicherheit des Landes bezeichnet. Einen Beitritt Georgiens und der Ukraine zur NATO lehnt Moskau strikt ab.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2010, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!