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Afghanistan: Von Lawinen in die Tiefe gerissen

Kabul. Bei einem Lawinenunglück auf einer Paßstraße in den Bergen Nord­afghanistans sind möglicherweise mehr als 28 Menschen ums Leben gekommen, rund 70 weitere wurden verletzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums ging die Lawine am Montag auf die Salang-Paßstraße nieder, die den Norden des Landes mit der Hauptstadt Kabul verbindet. Ein Ministeriumsvertreter sprach von mindestens 28 Toten. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums gab die Zahl der Todesopfer dagegen mit 15 an. Ein Bus mit zehn Insassen sei in die Tiefe gerissen, ein weiterer Wagen mit fünf Insassen vollständig unter den Schneemassen begraben worden, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Auch weitere Autos wurden von den Schneemassen verschüttet. Rund 1500 Autofahrer, die auf dem Paß blockiert waren, konnten laut Verteidigungsministerium bis Dienstag versorgt werden. In Afghanistan wüteten in den vergangenen Tagen die heftigsten Regen- und Schneefälle seit 50 Jahren. Davor war das Land von monatelanger Dürre betroffen.
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(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2010, Seite 7, Ausland

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