Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Spielt doch selbst!

Rom. Weger tätlicher Übergriffe auf die Spieler hat die Gewerkschaft der italienischen Profifußballer (AIC) mit Streik gedroht. »Die Beziehungen zwischen Fans und Klubs sind gespannt«, erklärte AIC-Präsident Sergio Campana. »Wir sind zu drastischen Aktionen bereit, könnten sogar die Meisterschaft abbrechen.« Fußballer werden nicht nur mit Rauchbomben beschossen. Campana: »Wütende Fans halten die Spielerbusse auf, steigen ein und schlagen die Spieler.« Das Team des FC Turin (Serie B) steht seit Übergriffen in einem Restaurant unter Polizeischutz.

(sid/jW)

Kapitalerhöhung

Manchester. Der verschuldete englische Meister Manchester United hat eine Kapitalerhöhung angekündigt. Bis zum Jahr 2017 sollen Aktien im Wert von umgerechnet 550 Millionen Euro ausgegeben werden. ManU ist im Besitz des US-Tycoons Malcolm Glazer, der die Aktienmehrheit 2005 für fast eine Milliarde Euro erwarb.
Anzeige

(sid/jW)

Selig werden

Bonn. Eine Mehrheit der Bundesligaprofis, nämlich 34,9 Prozent, glaubt allen Ernstes, daß die DFB-Mannschaft die WM in Südafrika gewinnt. Das hat eine kicker-Umfrage ergeben. Vize würde demnach Spanien.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2010, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!