-
08.01.2010
- → Ausland
Sarkozy für neuen UN-Sicherheitsrat
Paris. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat sich am
Donnerstag in Paris dafür ausgesprochen, Lateinamerika, Indien
und Afrika möglichst bald eine Vertretung im UN-Sicherheitsrat
zu schaffen. Dieses Gremium müsse noch 2010 zumindest
provisorisch reformiert werden, um tatsächlich die Probleme
lösen zu können, denen sich die Schwellenländer
gegenübersehen, forderte der Staatschef. Um Konflikte unter
den Ländern zu vermeiden, könnten die jeweiligen
Regionalblöcke das Land wählen, das sie vertreten soll,
schlug Sarkozy laut spanischen Medien vor. Dabei seien auch
Rotationsmodelle denkbar. Mit Blick auf die Welthandelsorganisation
sagte er außerdem, die Welt könne nicht nur durch
Handelsgesetze regiert werden. Die Sicherung des Rechts auf
Gesundheit, Arbeit und soziale Unterstützung sei mindestens
ebenso wichtig.
(jW)
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland