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Frankreich schiebt Zehntausende ab

Paris. Frankreich hat im vergangenen Jahr 29000 Einwanderer abgeschoben, weil sie keine Aufenthaltserlaubnis vorweisen konnten. Damit sei eine Vorgabe von Staatschef Nicolas Sarkozy übertroffen worden, freute sich Einwanderungsminister Eric Besson am Donnerstag im Radiosender Europe 1. Sarkozy habe von ihm die Abschiebung von mindestens 27000 »illegalen« Ausländern verlangt. Besson zufolge wurden im vergangenen Jahr rund 108000 Menschen in Frankreich eingebürgert, 175000 weitere kamen »legal ins Land«. Sie hätten eine Aufenthaltserlaubnis für einen längeren Zeitraum erhalten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2010, Seite 6, Ausland

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