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08.01.2010
- → Ausland
Frankreich schiebt Zehntausende ab
Paris. Frankreich hat im vergangenen Jahr 29000 Einwanderer
abgeschoben, weil sie keine Aufenthaltserlaubnis vorweisen konnten.
Damit sei eine Vorgabe von Staatschef Nicolas Sarkozy
übertroffen worden, freute sich Einwanderungsminister Eric
Besson am Donnerstag im Radiosender Europe 1. Sarkozy habe von ihm
die Abschiebung von mindestens 27000 »illegalen«
Ausländern verlangt. Besson zufolge wurden im vergangenen Jahr
rund 108000 Menschen in Frankreich eingebürgert, 175000
weitere kamen »legal ins Land«. Sie hätten eine
Aufenthaltserlaubnis für einen längeren Zeitraum
erhalten.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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