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Chef argentinischer Zentralbank vor Rücktritt

Buenos Aires. Wegen nicht freigegebener Gelder hat Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner den Chef der Zentralbank zum Rücktritt aufgefordert. Sie begründete den Schritt am Mittwoch mit Verzögerungen bei der Freigabe von 6,5 Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro), mit denen die Schulden des laufenden Jahres bei internationalen Gläubigern beglichen werden sollen. Zentralbankchef Martin Redrado lehnte einen Rücktritt nach Angaben eines Sprechers ab und forderte die Politik auf, sich an die Gesetze zu halten. In Argentinien untersteht der Vorsitzende der Zentralbank dem Senat und nicht der Exekutive. Die Regierung sieht als Nachfolger den Ökonomen Mario Blejer, der das Amt bereits von 2001 bis 2003 innehatte. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2010, Seite 2, Ausland

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