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Streit um Kosten für Militärflugzeug

Düsseldorf. Im Streit um das Militärflugzeug A400M hat der Bund einem Medienbericht zufolge die finanziellen Nachforderungen von Airbus zurückgewiesen. Mehr als 650 Millionen Euro Zusatzkosten werde Deutschland definitiv nicht tragen, berichtete das Handelsblatt am Mittwoch unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Die Regierung bestätigte den Bericht nicht, Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sprach von einer »Pokerphase«. Die Mehrkosten für den Militärflieger belaufen sich nach Angaben der französischen Regierung auf fünf Milliarden Euro, die von den sieben Bestellnationen mitgetragen werden sollen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2010, Seite 5, Inland

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