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Westerwelle sieht Drohung als Erfolg

Köln. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sieht seine als Boykottdrohung gewerteten Aussagen zur Afghanistan-Konferenz als Erfolg. Die Einladung zur Londoner Tagung habe inzwischen einen breiten politischen Ansatz, sagte Westerwelle am Dienstag im Deutschlandfunk. Dies sei auch auf sein Drängen zurückzuführen. Auf der Konferenz müßten fünf zentrale Punkte besprochen werden. Dazu zählten die Sicherheit, die Verbesserung der Regierungsführung mitsamt der Korruptionsbekämpfung, die Wiedereingliederung von Mitläufern der Taliban, der Wiederaufbau des Landes und die regionale Zusammenarbeit.

Westerwelle hatte im Dezember angekündigt, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen, sofern es dort nur um die Abstellung weiterer Soldaten gehe. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2010, Seite 4, Inland

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