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06.01.2010
- → Inland
Tarifabschluß für freie Journalisten
Berlin. Nach über sechsjährigen Verhandlungen ist es den
Gewerkschaften dju/ver.di und DJV erstmals in Deutschland gelungen,
mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger verbindliche
Vergütungsregeln für freie Journalisten an Tageszeitungen
zu vereinbaren. »Freie sollten die jetzt vereinbarten
Honorare in jedem Fall geltend machen, damit Dumpinghonorare und
das Feilschen mit dem Verlag über die Höhe des Honorars
bald der Vergangenheit angehören«, erklärte
DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Die Honorarhöhen sind
für Textbeiträge gestaffelt nach der Auflage der Zeitung
und unterteilt in journalistische Gattungen. Sie liegen beim
Erstdruck zwischen 47 Cent und 1,65 Euro pro Druckzeile, beim
Zweitdruck zwischen 38 Cent und 1,25 Euro. (ddp/jW)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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