Zum Inhalt der Seite

Antisexistisches Männertraining

Berlin. Neue Methoden und Materialien für die pädagogische Arbeit mit männlichen Jugendlichen hat am Dienstag der Verein GLADT (Gays & Lesbians aus der Türkei) in Berlin vorgestellt. Sie sollen es Pädagoginnen und Pädagogen erleichtern, sich im Arbeitsalltag »gezielt mit den Themen Sexismus und Homophobie im Kontext von Migration und Rassismus auseinanderzusetzen«.

Als Organisation von vor allem lesbischen Migrantinnen und schwulen Migranten hat GLADT bei der Entwicklung der »Handreichungen für emanzipatorische Jungenarbeit« Wert auf eine Sachlichkeit gelegt. GLADT-Geschäftsführerin Tülin Duman betonte: »Wir setzen an den eigenen Diskriminierungserfahrungen der Jugendlichen an«. Es gelte, »viel früher anzusetzen, bevor körperliche Gewalt entsteht«. (jW)
Anzeige

Die Methoden und weiteres Material können von www.HeJ-Berlin.de heruntergeladen werden.

www.gladt.de
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2009, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!