-
17.12.2009
- → Inland
DUH fordert Recyclingkontrolle
Berlin. Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH)
entweichen in Deutschland jährlich Klimaemissionen in
Höhe von 5,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten durch ein
nicht stattfindendes bzw. schlechtes Recycling von
Haushaltskühlgeräten. Grundlage für die Berechnungen
sind Angaben der Bundesländer. Statt der vom Gesetzgeber
vorgegebenen 90 würden lediglich 35 Prozent der in
Altgeräten vorhandenen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)
zurückgewonnen. Laut dem Elektroaltgerätegesetz sind die
Hersteller für die Verwertung der Kühlschränke
verantwortlich. Die DUH forderte Bundesumweltminister Norbert
Röttgen (CDU) sowie die für den Vollzug des Gesetzes
zuständigen Bundesländer am Mittwoch auf, endlich
tätig zu werden und ein Kontrollsystem nach
österreichischem Beispiel einzuführen. (PI/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
