-
30.11.2009
- → Ausland
Slowenen fordern höhere Einkommen
Ljubljana. Rund 30000 Arbeiter, Rentner und Studenten haben am
Samstag in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana für
höhere Löhne und gegen Pläne der Regierung, das
Renteneintrittsalter anzuheben, demonstriert. Die Gewerkschaften
fordern, den Mindestlohn von 459 auf 600 Euro monatlich anzuheben.
Den Mindestlohn beziehen derzeit etwa 18000 Menschen. Nach Angaben
der Gewerkschaften verdienen weitere 150000 Menschen jedoch nur
unwesentlich mehr und bleiben mit ihren Einkommen unterhalb des
Existenzminimums. Darüber hinaus fordern die Gewerkschaften,
das Renteneinstiegsalter von 58 Jahren für Männer und 56
Jahren für Frauen beizubehalten. Die Regierung plant ein
einheitliches Pensionsalter von 65 Jahren.
(jW)
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland