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Indigenen-Führer in Chiapas ermordet

Tuxtla-Gutierrez. Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas ist ein Indigenen-Führer ermordet worden, der sich gegen die Ausbeutung von Bodenschätzen durch ein kanadisches Unternehmen eingesetzt hatte. Wie das Netzwerk gegen Machenschaften der großen Bergbaugesellschaften REMA am Samstag mitteilte, feuerte nach Angaben von Angehörigen ein Einzeltäter in Chicomuselo unweit der Grenze zu Guatemala zwei Schüsse auf Mariano Abarca ab, die ihn in Brust und Kopf trafen.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2009, Seite 7, Ausland

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