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Ruf nach Klarheit bei Kreditkartenskandal

Berlin. Angesichts des massenhaften Austauschs von Kreditkarten deutscher Bankkunden haben Verbraucherschützer eine bessere Aufklärung gefordert. Die Kartenunternehmen VISA und Mastercard hätten die Kreditinstitute bereits vor vier Wochen darüber informiert, welche Karten nach Unregelmäßigkeiten bei einem spanischen Zahlungsdienstleister womöglich von Datenmißbrauch betroffen seien, erklärte der Leiter des Fachbereichs Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Manfred Westphal, am Mittwoch in Berlin. »Wer schon so lange über das Problem Bescheid weiß, sollte in der Lage sein, seine Kunden umfassend aufzuklären.«

Banken müssen ihre Kunden schnellstmöglich informieren, ob deren Kreditkarten vom aktuellen Datenklau betroffen sind, erklärte Westphal. Die Karten müßten zügig ausgetauscht werden, wenn der Verdacht bestehe, daß Daten an Unbefugte gelangten. Zudem stünden die Banken in der Pflicht, in jedem Einzelfall für etwaige Schäden einzustehen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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