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IWF legt Finanzhilfe für Rumänien auf Eis

Bukarest. Wegen der Regierungskrise in Rumänien hat der Internationale Währungsfonds (IWF) weitere Finanzhilfen für das Land vorerst auf Eis gelegt. Die Auszahlung der nächsten IWF-Darlehenstranche in Höhe von 1,5 Milliarden Euro werde aufgrund der politischen Unsicherheit verschoben, teilte der Chef der Zentralbank, Mugur Isarescu, am Freitag mit. Nach dem Sturz des Kabinetts von Emil Boc vor gut drei Wochen sind die Versuche zur Bildung einer neuen Regierung bislang erfolglos geblieben. Der von Staatspräsident Traian Basescu für das Amt des Ministerpräsidenten nominierte Finanzberater Lucian Croitoru erhielt am Mittwoch keine Mehrheit im Parlament. Am Freitag schlug Basescu den Bezirksbürgermeister von Bukarest, Liviu Negoita, vor, und erklärte, der IWF werde erst wieder nach Rumänien zurückkehren, wenn eine neue Regierung im Amt sei. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2009, Seite 1, Ausland

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