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07.11.2009
- → Ausland
IWF legt Finanzhilfe für Rumänien auf Eis
Bukarest. Wegen der Regierungskrise in Rumänien hat der
Internationale Währungsfonds (IWF) weitere Finanzhilfen
für das Land vorerst auf Eis gelegt. Die Auszahlung der
nächsten IWF-Darlehenstranche in Höhe von 1,5 Milliarden
Euro werde aufgrund der politischen Unsicherheit verschoben, teilte
der Chef der Zentralbank, Mugur Isarescu, am Freitag mit. Nach dem
Sturz des Kabinetts von Emil Boc vor gut drei Wochen sind die
Versuche zur Bildung einer neuen Regierung bislang erfolglos
geblieben. Der von Staatspräsident Traian Basescu für das
Amt des Ministerpräsidenten nominierte Finanzberater Lucian
Croitoru erhielt am Mittwoch keine Mehrheit im Parlament. Am
Freitag schlug Basescu den Bezirksbürgermeister von Bukarest,
Liviu Negoita, vor, und erklärte, der IWF werde erst wieder
nach Rumänien zurückkehren, wenn eine neue Regierung im
Amt sei. (AP/jW)
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