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DFB prüft Schritte gegen NPD-Politiker

Berlin/Potsdam. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) prüft rechtliche Schritte gegen den NPD-Politiker Klaus Beier. Dieser hatte am Dienstagabend in einer Sendung des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) gesagt, der türkischstämmige Nationalspieler Mesut Özil sei »ein Plaste-Deutscher, sprich ein Ausweis-Deutscher«. Man werde den Fall in Abstimmung mit Werder Bremen und Özil juristisch prüfen lassen, sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger am Donnerstag nach Medienberichten. Beier kandidiert für die NPD in Brandenburg bei den Bundestags- und Landtagswahlen. Bereits im April war er wegen Volksverhetzung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Grund war die Beleidigung des dunkelhäutigen Exnationalspielers Patrick Owomoyela.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2009, Seite 2, Inland

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