Zum Inhalt der Seite

ICE fing an zu rauchen

Göttingen. Wegen Rauchentwicklung in einem ICE-Waggon mußten am Donnerstag in Göttingen 250 Fahrgäste evakuiert werden. Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, hatten Reisende den Notfall einem Zugbegleiter kurz vor der Einfahrt in den Göttinger Bahnhof gemeldet. Der Zug wurde daraufhin auf ein Nebengleis geleitet und geräumt. Verletzt wurde niemand. Ursache für die Rauchentwicklung war vermutlich ein Defekt im Schaltkasten. Der Intercity-Express war von Hamburg nach München unterwegs. Er wurde in eine Werkstatt gebracht. Die Reisenden konnten ihre Fahrt mit anderen Zügen fortsetzen.

Brände in ICE-Zügen häufen sich in letzter Zeit: Anfang Juli war es in einem ICE am Hauptbahnhof in Hannover zu einem Schmorbrand in einem Trafo gekommen. Ursache war ein defekter Lüfter. Am Bahnhof Berlin-Spandau war Anfang August der Triebwagen eines ICE in Brand geraten.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!