-
29.08.2009
- → Inland
Minister kritisiert Ausländerpolitik
Magdeburg. Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann
(SPD) fordert eine »Entkriminalisierung des
Ausländerrechts«. Bei Verstößen gegen das
Aufenthaltsgesetz sollten nur noch »wirklich kriminelle
Akte« bestraft werden, sagte er am Freitag in Magdeburg.
Insbesondere sollten Menschen, die sich aus humanitären
Gründen für Migranten ohne Papiere engagierten,
dafür keine Strafverfolgung mehr befürchten müssen.
Der Innenminister nannte die Möglichkeiten zur legalen
Zuwanderung in Deutschland »viel zu beschränkt«.
Nur durch eine Änderung des Ausländerrechts könnten
Menschen davon abgehalten werden, illegale Wege nach Europa und
nach Deutschland zu suchen.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland