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US-Armeestützpunkte in Kolumbien

Bogotá. Kolumbien erlaubt der US-Armee die Nutzung von sieben seiner Militärstützpunkte. Beide Länder hätten sich auf ein entsprechendes Abkommen geeinigt, teilte das kolumbianische Außenministerium am Freitag (Ortszeit) mit. Damit würden Kolumbien und die USA ihr »Engagement im Kampf gegen den Drogenhandel und den Terrorismus« unter Beweis stellen. Das Abkommen muß den Angaben zufolge noch von den zuständigen Regierungsbehörden beider Länder geprüft werden, bevor es unterschrieben werden kann.

Der Militärpakt ermöglicht den USA die Nutzung der kolumbianischen Militärstützpunkte, um »Überwachungsflüge« über dem Pazifik zu starten. Die Pläne waren bei den Regierungen der Nachbarländer Venezuela und Ecuador auf scharfe Ablehnung gestoßen. Venezuelas Präsident Hugo Chávez warnte die US-Armee vor einem Einmarsch in sein Land. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2009, Seite 1, Ausland

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