Zum Inhalt der Seite

Militärtransporter A400M auf der Kippe

Berlin. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) schließt eine Kündigung des Vertrags zum Bau des Militärtransporters A400M nicht aus. Jung sagte der Bild am Sonntag: »Ich betone: Wir können das Projekt bis zum 31. Dezember dieses Jahres kündigen.« Er fügte hinzu: »Wir wollen die A400M, aber nicht um jeden Preis.« Ende Juli hatten sich die beteiligten europäischen Staaten auf ein grundsätzliches Festhalten am Bau des Transportflugzeugs verständigt. Eine abschließende Entscheidung zur Entwicklung und Produktion des A400M soll Ende des Jahres getroffen werden. Die Besteller kritisieren nicht erbrachte Leistungen des Herstellers bei der Ausstattung des Flugzeugs. Bislang liegen für den A400M Bestellungen im Wert von gut 20 Milliarden Euro vor. Die Bundesluftwaffe soll 60 Maschinen erhalten.(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2009, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!