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Ver.di verzichtet auf Wahlempfehlung

Hamburg. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verzichtet bei dieser Bundestagswahl auf eine Wahlempfehlung. Die SPD habe »ihr Kernprofil der sozialen Gerechtigkeit schwer beschädigt«, sagte ver.di-Chef Frank Bsirske dem Hamburger Abendblatt am Wochenende. Dies erkläre, warum sich der Zuspruch für die Sozialdemokraten seit 1998 nahezu halbiert habe. Auch IG-Metall-Chef Bertold Huber hat bereits erklärt, seine Gewerkschaft werde keine Wahlempfehlung geben. Bsirske empfahl, die Wahlentscheidung davon abhängig zu machen, ob eine Partei für gesetzliche Mindestlöhne eintritt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2009, Seite 5, Inland

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