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10.08.2009
- → Inland
Ver.di verzichtet auf Wahlempfehlung
Hamburg. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verzichtet bei
dieser Bundestagswahl auf eine Wahlempfehlung. Die SPD habe
»ihr Kernprofil der sozialen Gerechtigkeit schwer
beschädigt«, sagte ver.di-Chef Frank Bsirske dem
Hamburger Abendblatt am Wochenende. Dies erkläre, warum sich
der Zuspruch für die Sozialdemokraten seit 1998 nahezu
halbiert habe. Auch IG-Metall-Chef Bertold Huber hat bereits
erklärt, seine Gewerkschaft werde keine Wahlempfehlung geben.
Bsirske empfahl, die Wahlentscheidung davon abhängig zu
machen, ob eine Partei für gesetzliche Mindestlöhne
eintritt.
(AP/jW)
(AP/jW)
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