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Weiter Streit um Impffinanzierung

Berlin. Die Finanzierung der geplanten Massenimpfung gegen die Schweinegrippe ist weiter umstritten. Aus Sicht der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Martina Bunge, sollten Krankenkassen, Bund und Länder die geschätzt 700 Millionen Euro in einem »fairen Mix« schultern. Die Linken-Politikerin sagte der Rheinpfalz am Sonntag, die Krankenkassen dürften nicht allein gelassen werden, und auf keinen Fall dürfe es Beitragserhöhungen geben. Widerspruch kam vom bayrischen Gesundheitsminister Markus Söder (CSU). »Impfungen sind grundsätzlich Kassenleistung und die Patienten zahlen hohe Beiträge. Deswegen können sie auch entsprechende Leistungen erwarten«, sagte er der Bild am Sonntag. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2009, Seite 5, Inland

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