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Geheimgefängnisse in Saudi-Arabien

Kairo. Saudi-Arabien hält nach Angaben von Amnesty International mehr als 3100 »Terrorverdächtige« in Geheimgefängnissen gefangen und setzt bei Verhören Folter ein. Verdächtige würden Foltermethoden wie schweren Schlägen, Elektroschocks und Schlafentzug ausgesetzt, um ihnen Geständnisse abzupressen, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Mittwoch in einem Bericht zur Lage in Saudi-Arabien. Amnesty kritisierte die Staaten des Westens wegen ihres Schweigens angesichts der Verstöße in diesem Land. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2009, Seite 2, Ausland

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